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 Vom Begleithund zum Schutzhund!

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Steffi
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Ort : Großsteinhausen

BeitragThema: Vom Begleithund zum Schutzhund!   So Jun 27, 2010 10:01 am

Da ja hier vermehrt interesse besteht an den Ausbildungsarten, hab ich mir gedacht, ich verfass doch mal so ne kleine Zusammenfassung!

Begleithund:

Die Ausbildung zum verkehrssicheren Begleithund stellt für viele Hundebesitzer den Einstieg in den Hundesport dar.

Die Begleithundprüfung besteht aus zwei Teilen.
Im ersten Teil wird auf einem Hundeplatz der Gehorsam des Hundes auf den Hundeführer geprüft.
Leinenführigkeit und Unbefangenheit, Freifolge, Sitz aus der Bewegung und Ablegen in Verbindung mit Herankommen sind ein wichtiger Bestandteil der Prüfung. Die Unbefangenheit wird meist außerhalb vor beginn geprüft, da wird getestet ob der Hund sich auch gegenüber Fremden gut verhält, mit ein Bestandteil der Prüfung ist auch die Gruppenarbeit, da muss der Hund durch eine Gruppe von 4 Mann laufen, an der Leine und in der Freifolge!
Höchstpunktzahl sind 60 Punkte!

Im zweiten Teil muss der Hund in den Verkehrsteil gehen.
Der Hund geht angeleint und soll sich gegenüber Passanten und dichtem Verkehr gleichgültig verhalten. Zur Prüfung gehört außerdem, dass der Hund fest angebunden auf dem Gehweg einer mäßig belebten Straße zwei Minuten allein bleibt Herrchen ist außer Sichtweite und weder Passanten noch andere Hunde anknurrt.
Die Schussgleichgültigkeit wird nicht mehr überprüft, die wurde aus der Begleithundeausbildung rausgenommen.

Vielseitigkeitsprüfung (VPG) vorher Schutzhundeprüfung SchH I - III

Die VPG wird in drei Stufen untergliedert:
Abteilung A (Fährtenarbeit)
Abteilung B (Unterordnungsteil)
Abteilung C (Schutzdienst)

Fährtenarbeit:

Bei der VPG I tritt der Hundeführer eine Eigenfährte die der Hund an einer 10 Meter Suchleine absuchen muss, zu verweisen sind zwei dem Hundeführer gehörende Gegenstände, die der Hund mit Sitz oder Platz zeigen sollte!
Die Eigenfährte sollte mindestens 300 Schritt lang sein, 3 Schenkel und 2 Winkel (90°) beinhalten und sollte gute 20 Minuten liegen bleiben, danach sollte die Fährte in 15 Minuten abgesucht sein.

(bei der VPG II + III) sind die Fährten länger, mehrere Gegenstände und es werden Fremdfährten getreten, außerdem ist die Liegezeigt länger, bei der VPG III beträgt die Liegezeit 3 Stunden)

Unterordnung:

Die Unterordnung wird auf dem Hundeplatz vorgeführt. Es werden 8 Übungen gezeigt:
- Freifolge
- Sitz aus der Bewegung
- Ablegen in Verbindung mit Herankommen
- Bringen auf ebener Erde
- Bringen über die Hürde
- Bringen über die Schrägwand
- Vorraussenden mit Hinlegen
- Ablegen unter Ablenkung

(bei VPG II + III) kommt noch Stehübung hinzu und die Bringhölzer sind dementsprechend Größer.
(bei der VPG III) kommt noch Stehübung hinzu und Platz aus der Bewegung (Laufschritt)!

Schutzdienst:

Der Schutzdienst gliedert sich in 5 Übungen

- Revieren nach dem Helfer
- Stellen und Verbellen
- Verhindern eines Fluchtversuches des Helfers
- Abwehr eines Angriffes aus der Bewachungsphase
- Angriff auf den Hund aus der Bewegung

Der Helfer muss mit einem Schutzanzug, Schutzarm und Softstock ausgerüstet sein.
Der Schutzarm muss mit Beißwulst ausgestattet und mit Jute überzogen sein.

Bei der VPG II müssen drei Verstecke reviert werden. Außerdem muss ein Rücktransport gezeigt werden und einen Überfall beim Rücktransport auf den Helfer erfolgen.

Bei der VPG III müssen alle sechs Verstecke reviert werden! Und ebenfalls ein Rücktransport erfolgen und einen Überfall auf den Helfer, beim Rücktransport!


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